AIMS Implementer
KI-Managementsysteme aufbauen gemäß ISO/IEC 42001:2023
Baue ein KI-Managementsystem strukturiert auf: Verantwortlichkeiten klären, Risiken und Auswirkungen bewerten sowie Maßnahmen und Betriebsprozesse planen. Sechs Wochen berufsbegleitend online, mit durchgängigem Praxisfall und Deinem eigenen Implementierungsportfolio.
- 6 Wochen berufsbegleitend online
- 4–6 Personen
- 40 LE = 30 Zeitstunden
- Individuelles Implementierungsportfolio
Vorbereitung auf die separate, externe DEKRA-Prüfung. Über Zulassung und Zertifizierung entscheidet die DEKRA.
Der Kurs auf einen Blick
Die wichtigsten Rahmendaten des Kurses im Überblick.
- Dauer
- 6 Wochen
- berufsbegleitend, online
- Gruppengröße
- 4–6 Personen
- Live-Workshops mit persönlichem Feedback
- Umfang
- 40 LE
- à 45 Minuten = 30 Zeitstunden, Pausen extra
- Lernzeit
- 8 + 16 + 16 LE
- Video 6 h, Selbstlernen 12 h, Live 12 h
- Nachweis
- Individuell
- Wissenskontrollen, Aufgaben und Implementierungsportfolio
- Externe Prüfung
- Separat
- DEKRA-Prüfung zusätzlich zum Kurs, nicht in den 40 LE enthalten
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die ein KI-Managementsystem in einer Organisation praktisch aufbauen und einführen sollen – nicht an Programmierende und nicht ausschließlich an Auditorinnen und Auditoren.
Zielgruppe
- KI- und Compliance-Verantwortliche
- Managementbeauftragte
- Projektleitende
- Beratende Fachkräfte
Das bringst Du mit
- Erste betriebliche Grundkenntnisse
- Erste Grundkenntnisse zu KI
- Einstiegscheck zu Beginn; bei Bedarf gibt es eine gesonderte Vorbereitung
Nicht vorausgesetzt
- Ein Abschluss als Auditor oder Auditorin
- Programmierkenntnisse
Das kannst Du nach dem Kurs
Du arbeitest an einem durchgängigen Praxisfall und baust Schritt für Schritt die Bausteine eines KI-Managementsystems auf – von der Fallkarte bis zum Managementreview.
Anwendungsbereich abgrenzen
Du legst fest, für welche KI-Systeme und Organisationsteile das Managementsystem gilt, und begründest den Scope.
Verantwortlichkeiten klären
Du ordnest Rollen und Entscheidungswege in einer Rollenmatrix und leitest KI-bezogene Ziele daraus ab.
Risiken bewerten
Du erfasst Risiken in einem Risikoregister und bewertest sie nachvollziehbar.
Auswirkungen separat bewerten
Du betrachtest die Folgen für betroffene Personen in einer eigenen Folgenbewertung, mit Bezug zu ISO/IEC 42005:2025.
Maßnahmen und Einführung planen
Du wählst Maßnahmen begründet aus und planst die Einführung in einem realistischen Einführungsplan.
Betrieb und Wirksamkeit steuern
Du beschreibst Betriebsprozesse, dokumentierst sie und bewertest die Wirksamkeit im Managementreview.
Die interne Überprüfung wird aus Implementierungssicht behandelt. Der Kurs ist keine vollständige Lead-Auditor-Ausbildung.
Sechs Module, ein Implementierungsportfolio
40 Lerneinheiten (LE à 45 Minuten) in sechs aufeinander aufbauenden Modulen. Jedes Modul liefert ein Ergebnis für Dein Portfolio.
- KI-Begriffe und Einsatzfelder im Unternehmen einordnen
- Aufbau und Logik eines KI-Managementsystems verstehen
- Zentrale Normbezüge ISO/IEC 42001:2023 und ISO/IEC 42005:2025 kennenlernen
- Praxisfall Musterwerk Service GmbH verstehen
Angeleitete Aufgabe: Du beschreibst den Praxisfall in einer Fallkarte.
Fallkarte
- Anwendungsbereich des KI-Managementsystems abgrenzen und begründen
- Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege klären
- KI-bezogene Ziele formulieren
- Zielkonflikte erkennen
Angeleitete Aufgaben zu Scope, Rollen und Zielen im Praxisfall.
Scope, Rollenmatrix und Ziele
- Risiken systematisch erfassen und nachvollziehbar bewerten
- Ergebnisse in einem Risikoregister dokumentieren
- Auswirkungen auf betroffene Personen getrennt betrachten (Bezug ISO/IEC 42005:2025)
- Prioritäten begründen
Angeleitete Aufgaben und Live-Workshop mit Feedback zum Praxisfall.
Risikoregister und separate Folgenbewertung
- Maßnahmen zu Risiken und Zielen begründet auswählen
- Maßnahmen priorisieren und Verantwortliche zuordnen
- Einführung in Schritten planen
- Mit Zielkonflikten umgehen
Entscheidungsworkshop zu Zielkonflikten im Live-Format.
Begründete Maßnahmenübersicht und Einführungsplan
- Betriebsprozesse für den KI-Einsatz beschreiben
- Dokumentierte Informationen sinnvoll aufbauen
- Zuständigkeiten im laufenden Betrieb festlegen
Angeleitete Aufgabe: Du beschreibst einen Betriebsprozess des KI-Assistenten.
Prozesssteckbrief
- Wirksamkeit des KI-Managementsystems bewerten
- Interne Überprüfung aus Implementierungssicht verstehen (keine Lead-Auditor-Ausbildung)
- Managementreview vorbereiten
- Verbesserungen ableiten
Live-Workshop: Du stellst Dein individuelles Portfolio zusammen und erhältst Feedback.
Managementreview und abschließendes Implementierungsportfolio
Gesamt: 40 LE = 30 Zeitstunden
Lernen am durchgängigen Praxisfall
Kurze Videos vermitteln das Wissen, angeleitete Aufgaben vertiefen es, Live-Workshops liefern Feedback. Entscheidend ist, was Du selbst erarbeitest.
Kurze Videos
8 LE · 6 Zeitstunden
Kompakte Inputs zu Normrahmen, Methoden und Beispielen.
Angeleitete Selbstlernaufgaben
16 LE · 12 Zeitstunden
Du erarbeitest die Ergebnisse für Dein Portfolio im eigenen Tempo.
Live-Workshops mit Feedback
16 LE · 12 Zeitstunden
Entscheidungsworkshops zu Zielkonflikten und Arbeit an Deinem individuellen Portfolio.
Musterwerk Service GmbH
Die Musterwerk Service GmbH führt einen KI-Assistenten für Serviceanfragen ein. An diesem Fall entwickelst Du in allen sechs Modulen die Bausteine Deines KI-Managementsystems.
Der Fall ist fiktiv, alle Daten sind synthetisch. Du arbeitest nicht mit echten Unternehmens- oder Personendaten.
Dein Nachweis: Das, was Du selbst erarbeitest
Entscheidend ist nicht, ob Du in der Plattform anwesend warst. Dein Lernstand zeigt sich in eigenen Wissenskontrollen, individuellen Aufgaben und Deinem Implementierungsportfolio – jeweils mit Feedback.
Eigene Wissenskontrollen
Du prüfst Deinen Wissensstand Modul für Modul selbst.
Individuelle Aufgaben
Du bearbeitest die angeleiteten Aufgaben am Praxisfall und erhältst Rückmeldung.
Implementierungsportfolio
Du bündelst Deine Ergebnisse zu einem persönlichen Portfolio und besprichst es im Live-Workshop.
Das liegt am Ende in Deinem Portfolio
- Fallkarte
- Scope
- Rollenmatrix
- Ziele
- Risikoregister
- Separate Folgenbewertung
- Begründete Maßnahmenübersicht
- Einführungsplan
- Prozesssteckbrief
- Managementreview
Alle Ergebnisse entstehen am fiktiven Praxisfall mit synthetischen Daten.
Praxisnah vermittelt von einem erfahrenen IT-Sachverständigen
Andreas Bauer ist Gründer und Geschäftsführer der VEGS Gruppe und seit 2009 DEKRA-zertifizierter IT-Sachverständiger. Er verbindet langjährige Erfahrung in IT-Sicherheit, IT-Forensik und Unternehmensberatung mit 15 Jahren Berufserfahrung im Polizeidienst. Als Berater, Sachverständiger und Weiterbildungsanbieter vermittelt er komplexe Fragestellungen verständlich und praxisnah.
- Gründer und Geschäftsführer der VEGS Gruppe
- Seit 2009 DEKRA-zertifizierter IT-Sachverständiger
- Langjährige Erfahrung in IT-Sicherheit, IT-Forensik und Unternehmensberatung
- 15 Jahre Berufserfahrung im Polizeidienst
- Vermittelt komplexe Fachthemen verständlich und praxisnah
Kurs und DEKRA-Prüfung sind zwei getrennte Schritte
Die VEGS Akademie bereitet Dich im Kurs auf die Prüfung vor. Die Prüfung selbst findet extern statt, und über Zulassung und Zertifizierung entscheidet allein die DEKRA.
Kurs: Vorbereitung
- 40 LE in sechs Wochen, berufsbegleitend online
- Individuelle Lernnachweise: Wissenskontrollen, Aufgaben, Portfolio
- Vorbereitung auf die DEKRA-Prüfung
- Die Prüfung ist nicht Teil des Kurses
Externe DEKRA-Personenprüfung
- Gemäß ausgewerteter DEKRA-PZO: 60 MC-Fragen in 120 Minuten
- Prüfungszeit kommt zusätzlich zu den 40 LE hinzu
- Zulassung und Zertifizierung entscheidet die DEKRA
- Kein Anspruch und keine Garantie auf Zulassung oder Zertifikat
Wichtige Abgrenzungen
- Der Kursbesuch führt nicht zu einer betrieblichen ISO-Zertifizierung Deines Unternehmens oder seines KI-Managementsystems.
- Der Kurs ist eigenständig. Andere Kurse, etwa zum Lead Auditor, sind kein automatischer gegenseitiger Zulassungsweg.
- Der Kurs vermittelt die interne Überprüfung aus Implementierungssicht und ersetzt keine vollständige Lead-Auditor-Ausbildung.
FAQ zum AIMS Implementer
Nein. Der Kurs bereitet Dich vor. Die DEKRA-Prüfung ist ein separater, externer Schritt und kommt zeitlich zu den 40 LE hinzu. Über Zulassung und Zertifizierung entscheidet die DEKRA.
Nein. Es gibt keine Garantie auf Zulassung oder Zertifizierung. Das Abbild der Urkunde auf dem Cover ist ein Muster.
Nein. Der Kursbesuch führt nicht zu einer betrieblichen ISO-Zertifizierung. Du lernst, wie Du ein KI-Managementsystem aufbaust und einführst.
Nein. Vorausgesetzt werden erste betriebliche und KI-Grundkenntnisse. Zu Beginn gibt es einen Einstiegscheck, bei Bedarf eine gesonderte Vorbereitung.
Der Kurs umfasst 40 Lerneinheiten à 45 Minuten, also 30 Zeitstunden, verteilt auf sechs Wochen. Davon entfallen 8 LE auf Videos, 16 LE auf Selbstlernen und 16 LE auf Live-Termine. Pausen und die externe Prüfung kommen extra.
Individuell: über eigene Wissenskontrollen, individuelle Aufgaben und Dein Implementierungsportfolio mit Feedback. Reine Anwesenheit auf der Plattform genügt nicht als Nachweis.
Nein. Du arbeitest an einem durchgängigen, fiktiven Praxisfall: Die Musterwerk Service GmbH führt einen KI-Assistenten für Serviceanfragen ein. Alle Daten sind synthetisch.
Nein. Der Kurs behandelt die interne Überprüfung aus Implementierungssicht. Andere Kurse sind eigenständig und kein automatischer gegenseitiger Zulassungsweg.
KI-Managementsystem aufbauen – mit Praxisfall und Feedback
Lass Dich unverbindlich zum AIMS Implementer beraten.
Der Kurs bereitet auf die separate, externe DEKRA-Prüfung vor. Zulassung und Zertifizierung entscheidet die DEKRA; eine Garantie gibt es nicht. Der Kursbesuch führt nicht zu einer betrieblichen ISO-Zertifizierung.